In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Der Traum als Quelle der Imagination und Schauplatz persönlicher Mythen erfährt zu Beginn des 20. Jahrhunderts neue Aufmerksamkeit. Mit der Psychoanalyse entsteht ein technisch-logischer Zugang zu dessen rätselhaften Inhalten, der dem Ich zeigt, dass es längst nicht alles über sich weiß. Die avantgardistische Kunst und Literatur beginnt, ihre Werke nach dem Vorbild des Traums zu strukturieren, um gängige Perspektiven hinter sich zu lassen und die Rolle der Kunst in der Gesellschaft zu hinterfragen. Das Denken der Postmoderne, dessen Medium der Text ist, knüpft an diese Methoden an, um nach neuen Formen der Subjektivierung und des politischen Handelns in einer sich technologisch verändernden Welt zu suchen. Durch das gemeinsame Lesen von Texten – von Surrealismus bis Cyberfeminismus – wird die Frage aufgeworfen, wie sich die eigene künstlerische Praxis zum heutigen technologischen Netzwerk und seinen »Imaginationsmaschinen« verhält oder in einer kollektiven Aktion verhalten könnte.
Termine: 19.11. 14:00 Uhr (Hörsaal), 20.11. 10:00 Uhr, 25.11. 14:00 Uhr, 26.11. 10:00 Uhr, 9.12. 14:00 Uhr, 10.12. 10:00 Uhr, 6.01. 14:00 Uhr, 7.01. 10:00 Uhr
Credits: 2
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Februar 2032