In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Zeitraum: Mittwoch 14h - 17h (wöchentlich alternierend im Studio Gartenstraße und per ZOOM)
Ort: Studio Gartenstraße
Für: MA und BA ab 6.Sem
Prof. Christian Teckert
Mit diesem Projektangebot soll eine längerfristige Plattform aufgebaut werden, auf der transdisziplinär ausgerichtete Projekte sowie Formate künstlerischer Forschung betreut werden sowie darüber hinaus Forschungsprojekte initiiert werden können. Dabei können Projekte vorgeschlagen werden, die sich mit Strategien (raumbasierter) künstlerischer Forschung mit Spekulativem Design, Transformationsdesign und der Verräumlichung von Zukunftsszenarien beschäftigen.
Das Angebot richtet sich an all jene, die in ihren Projekten Theorie, Forschung und gestalterische Praxis miteinander verknüpfen möchten und an den heterogenen Methoden künstlerischer Forschung im Raum interessiert sind.
Ergänzendes KOLLOQUIUM mit Gastvortragenden und EXKURSION zum NEW EUROPEAN BAUHAUS Festival:
Das Projektstudio wird durch ein Kolloquium (Künstlerische Forschung im Raum und Transdisziplinäre Projekte) ergänzt und wird einen fließenden Übergang zu den Diskussionen im Kolloquium sowie den darin stattfindenden Gastvorträgen aufweisen. (Mi 17h-19h30)
Weiteres wird im Rahmen dieses Studioprojekts eine projektbezogene Exkursion nach Brüssel zum NEW EUROPEAN BAUHAUS Festival geben. (9.-13.6 / Programm: https://ec.europa.eu/assets/jrc/NEB/neb-2026/))
Räume neuer Öffentlichkeit
Als offener thematischer Rahmen wird es im Sommersemester 2026 darum gehen, unterschiedliche Projektansätze zu versammeln, die als punktuelle Interventionen räumliche Vorschläge für eine neue Art von öffentlichem Raum - als Ort einer spekulativen Gemeinschaft (Komporozos-Athanasiou) - als resilienter Schutzraum und offene Insel innerhalb eines Archipelagos von Teil- und Gegenöffentlichkeiten - als Reallabor-Akupunktur für urbane Commons - darstellen.
Angesichts des realräumlichen Vakuums und der Abwesenheit von relevanten Öffentlichkeiten im angeblichen öffentlichen Raum müssen wir uns die Frage stellen, wie zumindest durch punktuelle Interventionen neue Teilöffentlichkeiten (spekulativ) hergestellt werden könnten.
Nicht-extraktive Raumproduktion
Wir werden dabei die Möglichkeitsräume einer Transformation unserer „imperialen Lebensweise“ (Brand/Wissen) ausloten und uns fragen, wie speziell die Gestaltung des öffentlichen Raums nach der Ära der auf Extraktion und exzessivem Ressourcenverbrauch basierenden „Carbon Form“ (Elisa Iturbe) aussehen kann. (keywords: Climate Fiction, Critical Design, Solarpunk) Und wie angesichts einer rapide zunehmenden Technologisierung des urbanen, aber auch ruralen Raums mit neuen räumlichen Qualitäten und Typologien an den Schnittstellen von materiellen und immateriellen Räumen spekuliert werden kann. (keywords: transformation design, networked publics, dividual spaces)
Kritisches Visualisieren und Verräumlichen von spekulativen Szenarien
Methodisch wird mit der Produktion von Szenarien, (filmischen) Narrationen und Zukunftsvorstellungen gearbeitet, in denen kritisches Transformationsdesign wirkungsvolle Bilder möglicher Zukünfte entwirft. Es wird darum gehen, die Potentiale des 1:1 Arbeitens in einem laborartigen räumlichen Setting auszunutzen und mit der Veränderung und Modulation räumlicher Anordnungen und Displays zu experimentieren. Das Studio als Arbeitsraum ist somit auch als Ort für Versuchsanordnungen und fortlaufende Neuverhandlungen der zu erarbeitenden Szenarien zu verstehen.
Raumstrategien BA
Modul 12 Raumstrategien Räumliche Interaktion
Raumstrategien MA
Modul 1
Modul 6 Projekt 2
Modul 7 Projekt 3
Sommersemester 2026
Mittwoch, 14:00 – 17:00
Relevanter Community-Workspace / wird nicht reduziert