Autarke Messstation "fisheye"
1994: Die Kabeljau-Bestände Neufundlands brechen
endgültig zusammen, mehr als 40.000 Menschen werden arbeitslos.
Einer der reichsten Fischbestände der Welt bricht zusammen...
Überfischung und Gefährdung des Ökosystems...
In der heutigen Zeit allseits bekannte Probleme...
Die Menschen sind der Lage, hoch effizient und
nahezu militärisch Fischerei zu betreiben...
Der Fisch sollte nicht vorrangig als eine Nahrungsquelle,
sondern viel mehr als ein wertvoller Bestandteil der Natur
betrachtet und gepflegt werden.
"fisheye" soll dabei helfen... durch Information und Sensibilisierung.
"fisheye" besteht aus einem großen Netzwerk
vieler autarker Messstationen, die ihre Energie
über aufklappbare Solarpanels beziehen,
welche bei nahendem Unwetter geschlossen werden können,
um das System zu schützen.
Zudem verfügt eine Station über 4 Jet-Antriebe,
mit dessen Hilfe eine Position auf dem Meer präzise
gehalten oder erreicht werden kann.
Jede Station verfügt über ein System zur Langwellenmessung,
um Fischschwärme über große Distanz zu orten.
Zudem befindet sich in einer beweglichen Sonde
ein kurzwelliges Messgerät, welches Details zu den Schwärmen
wie beispielsweise Anzahl oder die Fischart selbst ermittelt.
Ermittelte Daten werden via Satellit an eine
Zentrale Einrichtung an Land übermittelt,
wo Daten ausgewertet und entsprechend weiter
verarbeitet werden, sodass sie nutzbar werden.
Auf umgekehrten Wege können Informationen an jede
Station übermittelt werden, sodass das gesamte Netzwerk
flexibel gestaltbar bleibt.
Im Wesentlichen ergeben sich drei Nutzen:
• Der wirtschaftliche besteht darin, dass mit "fisheye"
ein zuverlässiges, einheitliches System verfügbar ist,
mit dessen Daten eine Findung und nachhaltige Nutzung
der Fischfnggebiete möglich ist.
Fangquoten basieren nun nicht länger auf vielen
unterschiedlichen und groben Basisinformationen von
Stichproben, Fischern und Betrieben oder Organisationen.
• Die Wissenschaft kann darüber hinaus mit Leichtigkeit
aktuelle Fischkarten erzeugen, Tendenzen und Entwicklungen
frühzeitig erkennen, um der Überfischung vorzubeugen
oder systematisch Ballungsräume, Brutgebiete sowie Verhaltensweisen
der Fische analysieren und verstehen lernen.
• Die Gesellschaft, also wir als Verbraucher,
erhalten die Möglichkeit der Einsicht in diese
wertvollen Informationen. Uns kommen auf diesem Wege
Informationen zugute, die uns unterstützen,
auf unseren Umgang mit dieser wichtigen Naturressource
zu achten.
Fisch ist nicht nur ein gesundes Nahrungsmittel...
Fisch ist ein wichtiger und schützenswerter Bestandteil der Natur!
